Artists

Hier stelle ich Euch  tolle Illustratoren, Fotografen, Designer, Künstler, Menschen vor: 

Nr. 12) vom 14.08.2011 Interview mit Martina Hertel vom Gartenhaus in Hirschaid
Es gibt ja Menschen, die schlafen scheinbar nie. Gerade unter den Selbstständigen ist es so, dass sie selbst & ständig irgendetwas machen. Und wenn man wie Martina Hertel nicht nur unglaublich fleißig, sondern auch noch sagenhaft kreativ ist, dann hat man ja quasi nieeeee Ruhe. Also man hat ja gar keine Zeit für Ruhe. Entweder man denkt sich gerade ein neues Produkt aus oder hat einen Auftrag dafür, dann setzt man es um und erschafft es mit den eigenen Händen und dann bewirbt man auch noch. So geht es ja allen Designern und Künstlern, die ich hier vorstelle. Frau Hertel ist auf jeden Fall von der Spezies, die keinen Schlaf zu brauchen scheint und auch keine anderen abendfüllenden Freizeitbeschäftigungen. ;) Das ist natürlich Quatsch, aber warum es sich lohnt zu arbeiten und warum sie nur so glücklich sein kann, dass erzählt Frau Hertel selbst, denn ich habe sie trotz der knappen Zeit ausfragen können:

Apfelbäckchen: Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor:
Ich bin Martina Hertel, eine Kunsthandwerkerin aus Hirschaid bei Bamberg in Oberfranken. Nach vielen Versuchen, kreativ glücklich zu werden, bin ich bei Holz und Farbe gelandet und dort geblieben. Seit 12 Jahren bin ich selbstständig und habe seit 5 Jahren einen kleinen Laden mit Werkstatt.

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten?
In jeder Minute bin ich am liebsten kreativ, allerdings arbeite ich am besten in der Nacht!

Apfelbäckchen: Was war Dein erstes Produkt und bietest Du es heute noch an?
Mein erstes Produkt war: ein Nistkasten für Meisen. Ich weiß es noch genau. Und ich hab ihn zum Spaß meiner Mutter auf einen Hobbykünstlermarkt mitgegeben und er und vier seiner Brüder waren sofort verkauft. So ging es los. Nistkästen mache ich immer noch!

Apfelbäckchen: Welche Bastelei oder Näherei machst Du am liebsten, was überhaupt nicht gern?
Am allerliebsten arbeite ich mit Farbe und Holz, aber auch ein bisschen auf Leinwand - aber Holz als Applikation MUSS immer dabei sein. Am liebsten entwerfe ich Sachen, die mit Garten, Natur und Jahreszeiten zu tun hat. Also: Nähen mag ich nicht - da müsste ich zu präzise arbeiten. Das fällt mir schwer, ich bin froh, dass mir das beim Holz inzwischen Maschinen abnehmen. Allerdings liebe ich trotzdem Stoffe, Muster und bin Corel-Draw-süchtig, mit dem sich wunderbare Sachen entwerfen lassen, für Stoff, für Holz, für Leinwand, für alles...

Apfelbäckchen: Zeige uns bitte 3 Deiner Liebsten Arbeiten und erzähl uns bitte, warum Du diese so magst!

Diese Vogelhäuschenschilder mache ich sehr gern:

Vogelhäuschenschilder vom Gartenhaus in Hirschaid
 
und die Peacezeichen gehören auch zu den Lieblingen: 

Peacezeichen


Eine Kundin von mir hat sich für ihre Marmeladen, die in ihrem Gasthof verkauft werden, Deckelstöffchen von mir entwerfen lassen. Sie werden jetzt bei der Stoffschmiede gedruckt.


Apfelbäckchen: Auf welches technische Equipment kannst Du auf keinen Fall verzichten und kannst Du uns 3 Tricks verraten, die Dir die Arbeit erleichtern?
Ja, die Technik. Ich hab mich in dieser Reihenfolge angefreundet mit Stichsäge, Dekupiersäge, Kappsäge und Bandsäge u. v. m. Und jetzt bin ich beim Laser gelandet für die Holzbearbeitung bei Sperrholz. Seit einem Jahr hab ich mir alle meine Formen digitalisiert und viele neue Motive entwerfen können, weil man ja auf keinen Sägeweg mehr achten muss. Ich kann am Laser eines Bekannten arbeiten, der ihn stundenweise vermietet. Ein eigener Laser...ist ein Traum;-) Und dann habe ich noch 3 Tricks für das Malen auf Holz: 1. Ränder eine Stufe dunkler grundieren als den Rest...macht plastischer. 2. Farbauftrag trocknen lassen und fein anschleifen...nimmt kleine Holzhaare weg. 3. Details mit Lackstiften aufmalen...Vorsicht beim evtl. Lackauftrag, der die Stifte wieder anlösen könnte. Es gäbe noch 1000 Tricks - aber jeder hat so seine, oder?;-)

Apfelbäckchen: Welche Webseite(n) zum Thema Nähen / Basteln / etc- kannst Du uneingeschränkt empfehlen?
Ich hab keine Web-Seiten, die ich regelmäßig besuche (ist mir ja peinlich - aber es is so)...

Apfelbäckchen: Kannst Du uns Designvorbilder von Dir nennen?
Nein, Vorbilder hab ich keine. Der Beginn war der Besuch eines riesigen Kunsthandwerkermarktes in den USA, während ich eine Freundin besuchte. Ich dachte, mich trifft der Schlag - was man alles mit Holz machen kann...vorher hatte ich noch nicht so recht mein Material gefunden. Meine größte Inspiration sind meine Kunden - sie kommen und fragen konkret nach einer bestimmten Anwendung und ich versuche - in meinem Stil - die Wünsche zu erfüllen. Dadurch entstehen langjährige Verbindungen - die besten Kunden machen meine Entwicklung einfach mit. Ich freue mich über alle Kreativen, die einen eigenen Stil haben, die unterhalten wollen, belustigen oder zum Nachdenken anregen, die die Welt einfach ein bisschen bunter machen.

Apfelbäckchen: Ach liebe Frau Hertel - es war mir eine wahre Freude und ich danke für die ausführlichen Antworten, trotz der wenigen Zeit die uns zur Verfügung stand. Ich wünsche viel Erfolg weiterhin und auf den von Dir erwähnten Laser werden schon auch noch einige Menschen zurückkommen. ;) Besonders toll finde ich immer wieder die verschiedenen Stile, die hier zum tragen kommen. Der eine mag diesen oder jenen Stil - schön natürlich oder kitschig und der nächste mag es eher puristisch  - jeder kann hier etwas finden, was ihn glücklich macht.
 
Deswegen scheue ich mich nicht davor zu sagen: Bei Frau Hertel könnt Ihr famos einkaufen: 
 
Und zwar hier bei Dawanda & auch hier auf der Gartenhaus WebSeite auf der es noch viele weitere tolle Infos und Produkte gibt und Sachen die man nur da finden kann. Frau Hertel betreibt übrigens auch noch einen Blog, auf dem man Neuigkeiten und weitere schöne Dinge finden kann.

Das Gartenhaus in Hirschaid - auf jeden Fall einen Besuch wert!
Nr. 11) vom 04.05.2011 Interview mit Melli von Iwazwersch Spitze, es ist schon wieder einen Monat her, seit ich das letzte Interview für Euch geführt habe. Es wird Zeit und da kommt mir die liebenswertchaotische Melli von Iwazwersch (schnieker Adelstitel) genau recht! Auch Melli hat sich den Fragen gestellt und einige echt coole Tipps für Euch parat, aber lest selbst (übrigens bis 3 zählen ist nicht Mellis Sache und so habe ich sie gewähren lassen, Ihr werdet schon sehen:

Apfelbäckchen:  Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor:

Mein Name ist Melanie Röper-Mohr, ich bin studierte Dipl. Stylistin & Modelistin, komme aus Rheinland-Pfalz und ich betreibe seit gut 4 Jahren mein eigenes Label mit Namen IWAZWERSCH.

Am liebsten arbeite ich mit alten Bundeswehrutensilien (Parka, Pullover, Schlafsäcke, Hemden etc.), denen ich mit viel Liebe zum Details, ganz viel Wiederbelebungsarbeiten & meinem heimatlichen Dialekt neues  & positives Leben einhauche.

Ich betreibe mein Label ganz alleine, was bedeutet: Vom ersten Bleistiftstrich eines Entwurfs über jede Menge Schnitte & anschließendes Nähen, bis hin zum fertigen Bild auf der Homepage ist alles eine One – Woman - Show – Anstrengend aber toll.

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten?

Kaum zu glauben, aber wahr: Nachts kommen mir die besten Ideen. Abschalten gehört nicht zu meinen Stärken - wie meine nächtlichen Kreativschübe beweisen. So zwischen dem letzten Wimpernklimpern & dem Einschlafen bin ich im Ideenreich unterwegs. Merkwürdig ist vor allem das ich am nächsten Tag noch genau weiß was ich da zusammengesetzt habe. Die Hauptarbeiten wie Nähen, zeichnen etc. und alles was sonst noch so zum kleinen Designerlein - Leben gehören mache ich natürlich über Tag.  Während der Ausarbeitung der ein oder anderen Nacht - Idee kommen dann wieder neue Ideen dazu die immer weiter gezeichnet oder umgewerkelt werden bis ich endlich zufrieden bin - und das kann sehr lange dauern.

Apfelbäckchen:  Was war Dein erstes Produkt und bietest Du es heute noch an?

An mein erstes „richtiges“ Produkt das ich nicht nur für mich gemacht habe, erinnere ich mich noch recht gut.  Das war ein schlichtes, weißes, ärmelloses Rippenshirt. Darauf waren bunte auf Bundeswehrhosen gestickte Sterne, die mit einem farblich passenden Strass-Steinchen verziert wurden. Das kleine war auch sehr beliebt.  Aus dem schlichten Shirt wurden dann nach und nach die Handy-/ Kamera-Täschchen, eine Cape, Longsleeves etc. Am Ende war das dann meine erste Kollektion nach dem Studium.  Wenn man es genau betrachtet war das der Auslöser...  Leider biete ich es heute nicht mehr direkt an, weil es nicht mehr zu meinen aktuellen Arbeiten passt. Auf Anfrage ist natürlich alles möglich.

Apfelbäckchen:  Welche Bastelei oder Näherei machst Du am liebsten, was überhaupt nicht gern?

Prinzipiell mache ich jede Arbeit gerne – klingt abgedroschen, ist aber so. Ich bin immer elendig stolz wenn alles komplett ist, ich es dann vor mir habe und nicht mehr aufhören kann es anzuschmachten.

Aber ganz ehrlich gesagt werden Reißverschlüsse aller Art wohl nicht mehr zu meinen absoluten Top-10 Lieblingsarbeiten gehören.  Ich kann es eigentlich nicht wirklich erklären. Sie sehen immer top aus und funktionieren auch so wie sie sollen, aber wirklich Spaß habe ich daran nicht.

Bei der letzten Kollektion („Vom Hunnsbuckl“ HW.2010/11) hat mir das Häkeln mal wieder riesigen Spaß gemacht. Eine eigentlich banale Handarbeit, die aber im Zusammenspiel mit Stoffen und den Formen mal wieder was ganz neues & interessantes war.

Ich glaube die Abwechslung macht da viel aus, gerade weil ich ALLES mache. Ich liebe es zum Beispiel auch Hang-Tags, Kataloge und die ganze Drum-Herum-Arbeit zu machen, die einfach genauso wichtig ist wie die Kollektionen an sich. Gib´ mir Papier, Schere, Kleber, Stifte und ich bin glücklich.

Apfelbäckchen: Zeige uns bitte 3 Deiner Liebsten Arbeiten und erzähl uns bitte, warum Du diese so magst!

Das ist schwierig, weil ich sehr viele Sachen sehr gerne hab. Bei jeder neuen Kollektion gibt es da so meine Lieblinge. Ich entscheide mich hier mal für ein paar Accessoires, weil diese immer schnell zu kurz kommen.

Am liebsten mag ich allerdings meinen „Hunnsbuckl“. Die „Erschaffung einer neuen Art“ ist schon etwas Besonderes. Schade, dass der Ideen-Anstoß-Geber ihn nicht mehr sehen kann. 
Daraus ist dann auch mein „Hunnsbuckl-Tuch“ entstanden, bei dem ich zum ersten Mal eine Arbeit „ausgelagert“ habe. Es ist für mich nahezu unvorstellbar etwas aus der Hand zu geben. Umso überraschter war ich, als das Stöffchen Meter für Meter aus dem Umschlag gekrochen ist.
Ich liebe die Tücher weil sie schlicht sind und ich so unendlich stolz war mal etwas in der Hand zu haben das nicht von mir ist, aber trotzdem meins ist.
Eine meiner absoluten Lieblinge ist mein Allerlei – Täschchen. Wie bereits erwähnt hab´ ich einen leichten Strukturierungs-Tick nennen wir das mal so. Diese Täschchen sind klein aber o-ho! Alles was klein ist und in riesigen Handtaschen ständig als verschollen gilt, landet im Allerlei-Täschchen. Es eignet sich auch super als Mini-Handtäschchen & es passt wirklich so einiges rein...
Der nächste Accessoireliebling ist ein Multitalent ebenso wie das Allerlei-Täschchen. Digitalkameras, Mp3-Player/iPod und Handys in allen Größen fühlen sich darin recht schnell heimisch und sicher. Die „Handy-Käppscha“ sind besonders robust und ziehen ständig neugierige Blicke auf sich. Gerade die aus der neuen Kollektion bekommen in besonders hellem Licht ein tolles glänzen und leuchten. 

Apfelbäckchen:  Auf welches technische Equipment kannst Du auf keinen Fall verzichten und kannst Du uns 3 Tricks verraten, die Dir die Arbeit erleichtern?

Das ist einfach: Meine Maschinen & mein Laptop! Ich habe mehrere Nähmaschinen und eine davon ist sozusagen mein Liebling – obwohl ich das in Gegenwart der anderen niemals so sagen würde. Diese Maschine begleitet mich schon seit dem Studium und hat bisher alle Kollektionen zu 90% genäht (und mich zur FS.2011 bitter in der heißen Phase alleine gelassen).
Ohne meinen Laptop bin ich aufgeschmissen. Das hab ich schmerzlich erfahren müssen als sich die Festplatte vor 2 Jahren verabschiedet hat und ich nie eine Datensicherung gemacht habe. Sämtliche Kollektionen, Entwürfe & meine gesamte Diplomarbeit waren weg (Der Service-Mensch im Apfelstore wird mich sicher nie vergessen-Schnüff)

Was mir  die Arbeit erleichtert ist wirklich mein penibler (und das ist manchmal selbst mir unheimlich) Strukturierungs - Tick: Wenn ich arbeite, brauche ich absolute Ordnung. Mein Arbeitsplatz ist zu 100% Chaos – frei! Das sogenannte Kreative - Chaos kenne ich nur in meinem Kopf (da sieht es aus...Ohje) Ich brauche diese räumliche Ordnung damit ich blind irgendwo hin greifen kann und genau weiß was ich dann in der Hand halte.

Dann habe ich alles beschriftet und in Ordnungsboxen verstaut. Auch die Pfeifentabak – Dosen von meinem Vater sind nicht für den Müll bestimmt. Stecknadeln, Nähmaschinennadeln, Markierwerkzeug... Alles fühlt sich darin wohl. Gerade wenn man wie ich bevor man eigentlich kreativ werden kann mit Auftrennerchen und Scherchen unterwegs ist und hunderte Einzelteile hat ist das gar nicht anders möglich.

Was eigentlich eine Geldspar-Mittel sein sollte, hat sich mittlerweile zum absoluten Allrounder gemausert: Das Backpapier. Ich mache alle Schnitte auf Backpapier, weil es billiger ist als Schnittpapier. Auch empfindliche Stoffe bügele ich mit Backpapier und habe keine Glanzstellen mehr.

Apfelbäckchen:  Welche Webseite(n) zum Thema Nähen kannst Du uneingeschränkt empfehlen?

Ganz klar stoffn.de! Kennen die ein oder anderen sicherlich schon aber seit ich diese Seite & Katja kenne, sind einige Ideen realisierbar, die ich vorher im allein-werkeln sicher nicht so schnell oder überhaupt nicht umsetzten hätte können. Mitunter sogar verwerfen hätte müssen.

Natürlich ist auch dawanda.de eine tolle Seite für jeden der nur halbwegs kreativ ist. Ich entdecke jeden Tag neue, urwitzige Dinge und frage mich „ Wie kommt man auf so was?“
Gleichzeitig lernt man auch fantastische Menschen kennen, die ähnlich ticken wie man selbst. Auch was Materialien angeht die man schon vergessen geglaubt hat findet man dort tatsächlich immer wieder.

Was ich auch sehr gerne mag ist die Seite cut-magazine.com & das dazugehörige Magazinchen. Viele tolle Designideen, Termine für Kreative & interessante Interviews mit Designern aus allen Kategorien (nicht nur Mode). Tipps für DIY-ler und die die es werden wollen.

Ansonsten schaue ich mal hier, mal da rein. Ich habe meist so viele eigene Ideen die in meinem Kopf herumirren die ich ohne „Fremdeinwirkung“  schon nicht sortiert bekomme, mit anderen Ideen gepaart gibt das ein absolutes Chaos...

Apfelbäckchen: Kannst Du uns Designvorbilder von Dir nennen?

Vorbilder in dem Sinn habe ich eigentlich nicht. Es gibt so viele Sachen die mich ins kreative Chaos stürzen, da wäre es glaube ich fatal sich am Stil Einzelner festzuhalten.

Es gibt Künstler die ich sehr gerne mag wie z.B. Franz Marc! Ich liebe die Farben und Formen, obwohl ich selbst fast nur schwarz trage. Ich beschäftige mich jeden Tag mit so vielen Farben, Mustern, Formen etc. das ich mich selbst da ein bisschen zurück nehme und mir ein Päuschen gönne.

Ansonsten mag ich Vivienne Westwood wahnsinnig gerne. Sie kombiniert wild drauf los und lässt sich nicht durch irgendwelche Trends in Formen pressen. Das liebe ich! Außerdem finde ich diese Frau so herrlich schrullig & britisch! Das nenne ich Stil! 

So und hier sind noch drei tolle Sachen, die bei Melli im Shop käuflich zu erwerben sind:




Dazu kommen jede Menge unbekannte Designer, deren Arbeiten ich toll finde. Nur leider bekommen diese auch nur selten die Chance sich und ihre Arbeit zu präsentieren.
Apfelbäckchen: Vielen, vielen, vielen Dank für das tolle ausführliche und spanndene Interview! Und hier könnt Ihr Melli aka Iwazwersch auch noch finden:





Nr. 10) vom 01.04.2011 Interview mit der reizenden Carina von Filifatz Die Fili, wie ich sie gern liebevoll nenne, habe ich leider bisher auch nicht persönlich kennengelernt, da sie aber gar nicht so weit von mir entfernt, im schönen Münster, lebt, kann das ja noch kommen. ;) Sie macht wirklich ganz tolle Häkeleien und aufgefallen ist sie mir durch ihre Kooperation mit der weltbesten Frau Jottpunkt.


Apfelbäckchen: Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor:

Ich heiße Carina, wohne in Münster, bin Mama, Zweit-Studentin, Nebenbei-Joberin, Freundin, Sonnenanbeterin, Kinogängerin, Chaotin, [...]. Und ganz nebenbei auch noch Filifatz. Dafür häkel, stricke und nähe ich ganz buntes Kleines & manchmal auch Großes.

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten?

Oh, eigentlich immer, wenn da grad eine Idee rumschwirrt und ich keine Zeit habe, tippel ich das in mein Handy ein und hoffe auf baldige Umsetzung.

Apfelbäckchen: Zeige uns Deine Produkte und erzähle uns, warum Du diese so gern magst.

Viele von meinen Sachen gibts bei Dawanda in meinem Shop. Ich mag einfach Wolle, Stoffe und Perlen und vor allem BUNT :-) Und klitzekleine Details - deshalb sind meine Produkte auch was ganz besonderes für mich.


Häkelkette mit Perlen | superbunte Häkelmütze | Häkelpasse nach Wunsch

Apfelbäckchen: Welche Webseite kannst Du uneingeschränkt empfehlen?

Hihi, Apfelbäckchen natürlich! Und diese hier - die habe ich gerade entdeckt: http://www.kinitti.de/ Kuckt da unbedingt mal rein!

Apfelbäckchen: Kannst Du uns Designvorbilder von Dir nennen?

Oh nee ich glaub sowas hab ich nicht... Mag Hundertwasser und Schulten - aber mit Designvorbildern kann ich nicht dienen.

Apfelbäckchen: Was war Dein erstes Produkt und bietest Du es heute noch an?

Mein erstes Produkt - ach ja, das waren Filzketten (daher auch mein Label - Filifatz). Für Freunde & Familie mache ich hin und wieder Filziges, aber eher im Minirahmen und zur Zeit nicht im Angebot. Aber wer weiß, vielleicht denke ich morgen auch schon wieder anders darüber und mache wieder Filzschmuck.

Apfelbäckchen: Was gestaltest Du am liebsten, was überhaupt nicht gern?

Am liebsten irgendwas, dass man nutzen kann. Ob praktisch oder schmückend - man soll es tragen/nutzen können. Stricken mit vielen Nadeln, davor drücke ich mich im Moment :-)

Und hier findet Ihr Carina: 
@Dawanda
@Facebook

@Blogspot


Nr. 9) vom 17.01.2011 Interview mit der inspirierenden Nadja Girod von smil Ich verfolge Nadjas Werke seit ich meinen eigenen Shop bei Dawanda eröffnet habe. Ihre Sachen sind eigen und haben einen extrem hohen Wiedererkennungswert. Ich bin also ein echter smil Fan und möchte Euch die wundervollen Kreationen und witzigen Ideen von Nadja nicht vorenthalten, aber am Besten ist, wenn Nadja einfach von sich selbst erzählt!

Apfelbäckchen:  Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor: Hallo, ich bin Nadja Girod, Designerin und Siebdruckerin aus Berlin. Seit 5 Jahren entwerfe ich Acessoires für mein eigenes Label smil, zeichne Muster und gebe Siebdruckkurse.

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten?
Kurz vorm Mittagessen habe ich oft die besten Ideen, aber ich kann auch in der Nacht vor einer Deadline zur Höchstform auflaufen. Termindruck hilft mir, effektiver zu arbeiten und mich nicht in endlosen Spielereien zu verlieren.

Apfelbäckchen: Zeige uns Deine liebsten Illustrationen und Produkte und erzähle uns, warum Du diese so gern magst.


Produkt 1: der Luftbrief
Im Internat hatte ich eine spanische Freundin, Nieves. Wir haben uns nach der Schulzeit regelmässig geschrieben, aber irgendwann ist Kontakt abgebrochen. Nachdem ich ihr ein paar Briefe geschrieben hatte, ohne Antwort zu bekommen, nahm ich an, sie wäre umgezogen. Daraufhin habe ich die Brieftasche entworfen, mit ihrem Namen und einer fiktiven Adresse. Ich kannte ein paar Läden in Spanien, die Produkte von mir verkauften und dachte, wenn einer ihrer Freunde die Brieftasche sieht, wird er Nieves bestimmt davon erzählen oder sie ihr sogar schenken! Sie hat sich dann von selbst bei mir gemeldet und die Brieftasche ist immernoch ein Bestseller unter den Smilprodukten. Inzwischen ist eine Variante mit leerem Adressfeld in Planung, welches die Kunden dann mit Ihrer Wunschadresse personalisieren können.

Ich liebe es, Muster zu entwerfen und ich versuche immer, etwas Persönliches einfliessen zu lassen. Musik ist sehr wichtig für mich, zum Arbeiten, zum Entspannen, zum Tanzen und Träumen. Als Kind habe ich Klavier gespielt und heute klimper ich ein bisschen auf der Gitarre und singe im Chor. In einer Gruppe zu singen ist eine grossartige Erfahrung und wenn ich vor einer Chorprobe mal schlecht gelaunt bin, ist hinterher alles wieder vergessen.

Der Bastelkalender ist mein erster eigener Bastelbogen. Ich habe 12 Figuren gezeichnet und mit Accessoires versehen, die zur Jahreszeit passen. Ausserdem habe ich ihnen meine Lieblingssachen angezogen, der April trägt zum Beispiel einen Regenmatel, wie ich ihn auch gern hätte, der Juni trägt mein Streifenkleid, der Juli hat ein Ahoi-Shirt von smil an usw. Es hat sehr viel Spass gemacht, den Kalender zu entwerfen und ich habe ihn mehrmals probegebastelt, um sicherzugehen, dass er funktioniert. Es gibt auch ein kleines Video, das den Bastelkalender erklärt: VideoShow und unter freebies findet Ihr den Monat April für Euch als GESCHENK hier auf dem Apfelbckchen - gratis, for free, für umme - von Nadja für Euch! Applaus, Applaus, Applaus!

Apfelbäckchen: Welche Webseite kannst Du uneingeschränkt empfehlen?
Ich lese sehr viele Blogs. Einer meiner Lieblingsblogs ist grainedit
Dort gibt es Interviews mit Illustratoren, welche Einblicke in ihre Arbeitsprozesse gewähren und viel Bildmaterial aus den 50er, 60er und 70ern - sehr inspirierend!

Apfelbäckchen: Kannst Du uns Designvorbilder von Dir nennen?
Graziela Preiser ist ein Vorbild für mich. Sie hat in den 70ern echte Klassiker entworfen, die auch heute noch funktionieren: byGraziela

Ich bewundere Künstler, die nicht Trends hinterherrennen, sondern ganz eigene Dinge schaffen. Zum Beispiel Tania Patritto mit ihrem Plüschmonstern für superninon
und Little Friends of Printmaking mit ihren Siebdruckpostern

Bevor Ihr Euch jetzt aus dem Staub macht und die wirklich spannenden Linktipps von Nadja auscheckt, hier noch ein paar Quellen mit ganz viel smil-stuff; denn Nadjas Sachen haben mindestens soviel Anrecht auf Zeitlosigkeit, wie die byGraziela Sachen.


Und da ich oben ja schon die drei Produkte schick verlinkt habe, kann ich hier 3 weitere meiner Lieblings-smil-Produkte vorstellen.

Geschenkpapier | Plattenbauheft | "Don`t loose your heart" Brosche


Nr. 6) vom 06.11.2010 Interview mit Wiebke von Sternchen-Design Heute möchte ich Euch eine Zauberin an der Nähmaschine vorstellen. Die wunderbare Sternchen-Design Wiebke ist eine wahre Nähfee. Es gibt bestimmt eine Menge Nähfeen da draußen und ich freue mich auch schon darauf die vorstellen zu können, aber heute möchte ich Euch das Besondere an Sternchen-Desing nahe legen. Wiebke hat sich das Nähen vornehmlich selbst beigebracht, dadurch haben Ihre Nähkleinode einen ganz besonderen Stil, einen echten Wiedererkennungswert. Das Beste ist, auch die Funktion der charmanten Stücke kommt bei Sternchen-Design nie zu kurz. Die gelernte Erzieherin denkt immer auch an den Mehrwert Ihrer Produkte, die Schönheit derer leidet nie darunter ;).

Apfelbäckchen:  Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor:
Als ich vor der Geburt unserer Tochter auf der Suche nach besonderen Dingen nicht das Passende fand, entstand die Idee, meine eigenen Vorstellungen umzusetzen.
Die Dinge der sternchen Werkstatt werden in liebevoller Handarbeit in Bielefeld gefertigt.
Jedes Teil meines Eigenlabels wird so zum Einzelstück.

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten?
eindeutig nachts ;D was wohl auch daran liegt, dass ich vormittags sternchen Aufträge "abarbeite", nach dem Mittagessen unsere Tochter aus der Kita hole um möglichst viel Zeit mit ihr zu verbringen und abends gehört die  Zeit meinem Mann!

Apfelbäckchen:  Was war Dein erstes Produkt und bietest Du es heute noch an?
Eine Hasen-Schnullerkette...sie gehört immer noch zu meinen meistverkauften Stücken
Schnullerketten eignen sich übrigens nicht nur für Schnuller, sondern auch prima zur Befestigung von Spielzeug,Kuscheltieren, ... an Kinderwagen, Autositz,...


Apfelbäckchen:  Was nähst Du am liebsten, was überhaupt nicht gern?
Eigentlich nähe ich am liebsten immer wieder neue Dinge!
Am wenigsten gern fertige ich ein Produkt zum x-ten Mal...

Apfelbäckchen:  Auf welches technische Equipment kannst Du auf keinen Fall verzichten und kannst Du uns 3 Tricks verraten, die Dir das Nähen erleichtern?
Natürlich meine Nähmschine ;D 3 Tricks? Hmm, mal überlegen...naja, da ich mir das Nähen selbst beigebracht habe mache ich sicher vieles nicht "korrekt"...
-statt zu heften, bügel ich beispielsweise lieber die Kanten um.
-ich nähe nicht nach schnittmustern auch nicht nach eigenen...
-ich habe alles griffbereit in meiner kleinen Werkstatt.

Apfelbäckchen:  Welche Webseite(n) zum Thema Nähen kannst Du uneingeschränkt empfehlen? da ich wie gesagt nicht nach Schnittmustern nähe und alles selbst entwerfe habe ich hier nur 2 tolle Seiten für Stoffe:

Apfelbäckchen: Lieben Dank Wiebke, es war mir eine große Freude mit Dir ein Interview zu führen und ich freue mich jetzt schon auf noch mehr so aufregende Stücke, wie den Rasselbären und die Hasenschnullerkette. Hier jetzt noch für alle Leser zum weiterstöbern 3 tolle Produkte aus dem Hause Sternchen-Design. 

Haarspangenhaus | Fädelspiel Bauernhof | Kinderküche zum Mitnehmen
Links:

Nr. 5) 18.10.2010 Interview mit Hannegret Lindner
Von Hanna habe ich meinen ersten Stempel im Erwachsenenalter gekauft, bei Yokozuna in Hamburg, ein Monsterstempel und der wohnt auch heute noch auf meinem Schreibtisch. Grund genug Hanna ein paar Fragen zu stellen!


Apfelbäckchen: Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor: 
Hallo, ich bin Hanna Lindner und neben meinem Broterwerb des Grafikdesigns mache ich unter dem Label "hannafaktur" Gebrauchsfreuden zum Behalten und Verschenken. Zum Beispiel Stempel, Blöcke, Anstecker, alles was das Leben etwas schöner macht; gerne widme ich auch ganze Kollektionen einem Thema. Mein Schreibtisch und die Verkaufsregale stehen in der offenen Atelierwerkstatt "27 morgen", die ich zusammen mit Ines Pommranz führe.

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten?  
Hm, schwer zu sagen. Ich bin nicht so auf Tageszeiten festgelegt, ich bin immer kreativ, wenn ich augeschlafen und gut gelaunt bin. Also zwischen dem zweiten Kaffee und dem Abendbrot.

Apfelbäckchen: Was war Dein erstes Produkt und bietest Du es heute noch an?  
Das erste Produkt war ein Filzvogelanstecker, und den gibt es heute auch noch hin und wieder.

Apfelbäckchen: Kannst Du uns Designvorbilder von Dir nennen?  
Schwierige Frage, man tut ja immer gerne so independent =) Susie Ghahremani ist auf jeden Fall vorne mit dabei, ich mag auch den schlichten Stil von Frau Jansdotter und die durchdachte Gestaltungsweise von Denis Holzmüller.

http://boygirlparty.com

Apfelbäckchen: Zeige uns bitte 3 Deiner Liebsten Illustrationen und erzähl uns bitte, warum Du diese so magst! 

Die Collage mit den sich abseilenden Männchen ist 2006 entstanden. Schon den Karton mag ich, der ist noch von aus der Erbschaft von Tante Luise, und die Illustrationschnipsel mit den sich abseilenden Männchen ist aus einem Ihrer zahlreichen Nachschlagwerke gewesen. Ich mag das, weil die Blumen die ernsthaften Männer bei Ihrem wichtigen Zurschaustellen in einen amüsanten Kontext setzen, den sie selber gar nicht begreifen.


Die Illustration mit den Hochhäusern ist von 2009 wurde für ein Lesezeichen verwendet. Die Häuser von ganz verschiedenen Orten und Ländern ergeben darin eine etwas verschrobene Einheit, die die Erinnerung an sich darstellt. Erinnerung ist selten präzise, oft geschönt, etwas zurechtgerückt und sehr subjektiv. Was nicht unbedingt negativ ist, wir sind Architekten und bauen uns die Vergangenheit so zurecht, wie wir sie in der Realität gerade brauchen. Erinnern ist also ein bisschen wie träumen.


 


Die Illustration mit den Ahornsamen ist ganz neu und wird bald gedruckt. Meine neue Kollektion heißt "slow, white + wood" und das ist das slow-Motiv einer Postkarte, die zum Runterkommen und Durchatmen einlädt.





Apfelbäckchen: Welche Webseite kannst Du uneingeschränkt empfehlen?
www.woerterbuch.info bietet Übersetzungen und Synonyme ohne Schnickschnack, für mich beim Texten unersetzlich.

Vielen Dank liebe Hanna! Es war mir eine große Freude Dich endlich mal kennenzulernen ;) Wenn auch bisher nur auf dem Papier. Ich bin schon lange Fan Deines Stils und vor allem Fan Deiner Stempel! Wer mehr über "27morgen" erfahren will, stöbert bitte durch den Blog und wer auch gern von Hanna ein paar Schätze zu sich nach Hause einladen möchte, der kann sich quer durch den charmanten Dawanda-Shop kaufen:

Goldende Sätze | diverse tolle Stempel | Großer Notizblock

Nr. 4) 05.10.2010 Interview mit Maria Hofmann
Auf Maria bin ich durch ihren Dawanda Shop aufmerksam geworden und wieder war es ein Tierchen, das mich gefesselt hat: der Waschbärmatrose. Maria stellt ihn im Laufe des Interviews vor und wenn Ihr ihn gesehen habt, dann wißt ihr hoffentlich, warum ich nicht wiederstehen konnte. Noch dazu finde ich immer wieder spannend, welche lieben, spannenden Menschenseelen und Herzen sich hinter den Illustrationen und Shops verbergen. Aber lest selbst:

Apfelbäckchen: Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor
Ich heiße Maria Hofmann und male, klebe und bastle unter dem Namen paperboatcaptain. Ich bin im Norden zu Hause und arbeite hauptberuflich als Bootsbauerin. Die Zeit dazwischen verbringe ich mit Träumen, Lesen, Musik und Kunst.

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten? 
Durch meinen Beruf habe ich unter der Woche keine Auswahl – da bleibt nur der Abend. Das meiste schaffe ich allerdings an den Wochenenden. Da genieße ich die Ruhe und Klarheit des Vormittags.

Apfelbäckchen: Was war Dein erstes Produkt und bietest Du es heute noch an?
 
Meine ersten Produkte waren zwei verschiedene Sets Drucke, die jeweils vier Illustrationen und Collagen beinhalteten. Die Auflage war jeweils unter 5 Stück, weshalb es sie heute nicht mehr zu kaufen gibt.

Apfelbäckchen: Zeige uns bitte 3 Deiner Liebsten Illustrationen und erzähl uns bitte, warum Du diese so magst!
Paperboat-Collage – Diese ist eine meiner allerersten Collagen aus dem Sommer 2008. Vor zwei Jahren nahm alles seinen Anfang mit einem kleinen schwarzen Skizzenbuch, welches ich binnen eines Monats füllte.
Das Milchglas – An dieser Collage habe ich zum ersten Mal die Methode des Bildtransfers mit Hilfe von Klebefolie ausprobiert und war sofort begeistert. Ich mag die Reduziertheit des Bildes und dass es trotz oder gerade wegen der wenigen Elemente so warm wirkt.
Der Waschbär-Matrose - Dieses Motiv kommt in meinen Produkten am häufigsten vor – ob als Fotomagnet, Schlüsselanhänger, Kalenderbild oder bald als Postkarte. Meine Liebe zum Meer verlangt mir immer wieder maritime Motive ab und so bedeutet mir der Matrose auch Sehnsucht. Dass es ein Waschbär geworden ist, hängt mit einem großen Projekt zusammen, an dem ich viele Monate in großem Umfang gearbeitet habe, das dann aber nicht verwirklicht werden konnte. In dieser Zeit habe ich viele neue Dinge gelernt - beispielsweise, wie es ist, Illustrationen und Collagen nach Auftrag zu machen.
  
Apfelbäckchen: Welche Webseiten kannst Du uns uneingeschränkt empfehlen?
Inspiration finde ich bei diesen Seiten: www.doodlersanonymous.com, www.dannygregory.com und trotz seines Umfangs www.flickr.com

Wichtige Paperboat Links:
Shop: http://paperboatcaptain.dawanda.de
Auch von Paperboatkapitänin Maria gibt es wunderbare, lliebevoll von Hand gearbeitete Kleinode in ihrem Dawanda Shop einzukaufen:

Schlüsselanhänger Kronkorken | Photomagnete | Notizbuch Anker
Ich bedanke mich ganz, ganz dolle für die tollen Antworten und für die Zeit, die sich meine Interviewpartner nehmen, um uns die immer wieder spannenden Einblicke zu gewähren.

Nr. 3) 28.09.2010 Interview mit Manu von Walking Desaster
Die musikbegeisterte Manu, die mit Ihren Katzentieren in Wien lebt, hat einen völlig eigenen, sehr coolen Stil zu illustrieren. Von Beruf ist Sie Dosenöffner und Blogschreiberin. Irgendwie gehören auch zwei "Gefiederte" zu Ihrer Familie. Gaylord und Soulman sind ständig in der großen weiten Welt unterwegs. Was sie da machen, weiß keiner so genau. Gaylord ist unter Anderem journalistisch tätig und interviewt regelmäßig in der ihm völlig eigenen und sehr amüsanten Art illustre Persönlichkeiten. Nachzulesen ist das alles auf dem Walking Desaster Blog. Bevor Ihr aber dahin auswandert, wird bitte erst mal hier eben das Interview mit Manu gelesen. Und danach könnt ihr mal schön ins Walking Desastrische Warenhaus abwandern zur ausgiebigen Shoppingtour.

Apfelbäckchen: Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor.
zu einer zeit, wo es mir wirklich schlecht ging musste ich mir ablenkung suchen und hab angefangen die figuren in meinemkopf zum leben zu erwecken. ich bin ein chaotischer, notorischer kindskopf der immer das letzte wort haben muss und sich am liebsten mit bunten und schönen dingen umgibt. dann wäre da noch, dass ich verrückt nach musik, meinen katzen, Streetart und Vintage Schnickschnack bin und das ich solche fragen nie zu meiner zufriedenheit beantworten kann. :) 

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten? wann immer sich das chaos im kopf lichtet.. :)
die ideen kommen meistens abends vor dem einschlafen und werden am nächsten tag fürs erste aufs papier gebracht damit sie nicht vergessen werden.

Apfelbäckchen: Was war Dein erstes Produkt und bietest Du es heute noch an? 
mein erstes produkt war ein ring und ja, den biete ich heute noch an. es hat eine weile gedauert bis ich mich getraut habe mit meinen eigenen motiven an den start zu gehen. ich hätte mir niemals gedacht das sie jemanden gefallen und vor allem das sie gekauft werden.

Apfelbäckchen: Kannst Du uns Designvorbilder von Dir nennen? 
puh. so richtige vorbilder hab ich eigentlich gar nicht. ich würde eher mal sagen das ich mich von musik und filmen inspirieren lasse. ich liebe zb. das "gekritzel" von thom yorke und all die wunderbaren streetartkünstler die aus einer grauen hauswand ein kunstwerk machen.

Apfelbäckchen: Zeige uns bitte 3 Deiner Liebsten Illustrationen und erzähl uns bitte, warum Du diese so magst!  ich bin ein grosser fan von Stanley Donwood der schon seit jahren die cover von radiohead gestaltet, er macht wunderbare linoldrucke und illustrationen.
Dann natürlich der wunderbare Jody Barton, seine arbeiten entlocken mir sehr oft ein lachen.
und zu guter letzt noch Paola Zakimi, sie macht so unglaubliche, wunderschöne und bezaubernde sachen.. hach.. da klopft jedes mädchenherz ein wenig schneller.

Apfelbäckchen: Welche Webseite kannst Du uneingeschränkt empfehlen?
http://www.curbly.com/ - die haben wunderbare DIY-Anleitungen!

Apfelbäckchen: Liebste Manu, Vielen, Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche Dir viel Erfolg weiterhin! Hier ein paar ganz tolle Produkte von Manu aka Walking Desaster!

T-Shirt It wasn`t me | Tasche Electric Birds | Frühstücksbrettchen Ahoi

Nr. 2) 21.09.2010 Interview mit Iris Luckhaus

Meine 2. Interviewpartnerin ist im Prinzip eine Zufallsbekanntschaft ;) 

Ich stolperte vor einigen Tagen über die tollen Illustrationen von Iris Luckhaus und frage mich immer noch, wie ich die Künstlerin und ihre Illustrationen bisher übersehen konnte? 

Auf jeden Fall war ich sofort sicher: Die müßt Ihr kennenlernen! Ich habe also ganz vorsichtig angefragt und eine ganz doll sympathische Iris hat mir ad hoc geantwortet:

Apfelbäckchen: Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor. 
Ich heiße Iris Luckhaus. Ich bin freie Illustratorin, Stylistin und Diplom-Designerin und manchmal auch Autorin. Ich liebe es, Geschichten mithilfe versteckter Details, die sich erst auf den zweiten, dritten oder vierten Blick erschließen, zu erzählen. 

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten? 
Das ist ganz unterschiedlich, je nach Projekt und Tagesform – manchmal den ganzen Tag, manchmal spät nachts, wenn es ganz ruhig ist und die Zeit stillzustehen scheint, manchmal einfach beim dritten Kaffee – aber nur sehr selten morgens früh oder an Tagen, an denen ununterbrochen das Telefon klingelt.

Apfelbäckchen: Kannst Du uns sagen, was Dich inspiriert?
Alles und nichts... flüchtige Eindrücke, Menschen im Vorübereilen, Lieblingsbücher, Sätze, Nebensätze, Köstlichkeiten, Seligkeiten, Zufälle, Supermärkte, Aufräumen, Rätsel des Alltags, Dinge neu erfinden, Lieblingslieder, Gerüche, Licht, Schatten, Wolken, Lieblingswörter, die Minuten vorm Aufwachen, Lieblingsmenschen, Zufallsbekanntschaften, Herzenswärme, in Bildern denken, Kaffee, Spaziergänge, mein Liebster, Ideen weiterspinnen, Bäume, dazulernen, Dinge mal ganz anders betrachten, Kopf abschalten, Aktzeichnen, Fotografieren, Ausflugstage, lange Bahnreisen und Autofahrten, Langeweile, Glückskekse, leeres Papier, Notizbücher, alte Skizzen, Tankstellen, Fotos von Fremden, Vogelgezwitscher, Souvenirs und vieles, vieles mehr.
  
Apfelbäckchen: Zeige uns bitte Deine liebsten Illustrationen und erzähl uns bitte, warum Du diese so magst!  

Motiv: Lily liebt es zu finden.

Dieses Motiv ist aus einem meiner aktuelleren Buchprojekte. "Die wunderbare Welt der Lily Lux", und genau hier hat Lily zum ersten Mal angefangen, für uns wirklich lebendig zu werden, einen eigenen Willen, einen eigenen Geschmack und vor allem eine ganz eigene Logik zu entwickeln – und sich damit plötzlich gar nicht mehr wie eine erfundene Figur angefühlt, sondern eher wie eine Freundin, die wir gerade erst anfangen kennenzulernen.

  

Das Schneemädchen ist schon ein paar Jahre alt, und ich habe das an einem Novembertag gezeichnet, als es zum allerersten Mal in dem Jahr ganz überraschend geschneit hat, einfach um das Gefühl dazu festzuhalten. Eigentlich mag ich Winter gar nicht so sehr, aber der erste Schnee fühlt sich trotzdem immer wieder an wie ein Wunder – plötzlich ist es ganz still, es riecht so klar, und wie aus dem Nichts schweben die ersten Flocken leise vorbei.


Motiv: Sixgirl

Das Sixgirl war einer meiner ersten größeren Aufträge, und ich musste praktisch von heute auf morgen lernen, mit Vektoren zu arbeiten und eine Serie von 11 Tableaus erstellen. Das war erstmal nicht ganz einfach, hat dann aber richtig Spaß gemacht. Und weil die SIX-Filialen in ganz Europa mit den großformatigen Drucken dekoriert waren und häufig in Bahnhöfen zu finden sind, bin ich dem Sixgirl unterwegs oft zufällig begegnet und hatte jedesmal das Bedürfnis, ihr zuzuzwinkern.

Motiv: Heimat

Das ist eine Art Selbstportrait, das ich für das Skizzenbuch 'Meine Welt' für die Illustratoren Organisation IO gezeichnet habe. Da ich abgesehen von Skizzen mittlerweile fast ausschließlich am Mac arbeite, war es eine ziemliche Herausforderung, mal wieder ein Original ganz ohne elektronische Korrektur zu zeichnen... letztlich hat mir aber meine Arbeit selten so viel Freude gemacht wie an dem verregneten Sommerwochenende, das ich mit diesem Bild verbracht habe. 

Apfelbäckchen: Welche Webseite kannst Du uneingeschränkt empfehlen? 

Oh je... Tausende und Abertausende... Spontan fallen mir illustrationmundo.com, thelittlechimpsociety.com und escapefromillustrationisland.com ein, da schaue ich gern mal vorbei.

Und natürlich lily-lux.de, wegen der vielen Spiele und Geschenke :)

Apfelbäckchen: Vielen, Vielen Dank für das tolle Interview. Ich wünsche Dir viel Erfolg weiterhin! Wer mehr über Iris erfahren will, klickt am Besten einen der unzähligen Links an, die ich im Text eingebaut habe - weiter untenstehend habe ich Euch aber auch alle Links noch mal zusammegefasst. ;)

Und hier die aktuellen Bücher und Produkte von Lily Lux, die Iris Luckhaus  in Zusammenarbeit mit Matthias Klesse für den Hoffmann und Campe Verlag erfunden hat und die es in jedem gutsortierten Buchladen & bei Amazon zu kaufen gibt:"


Iris Luckhaus
Website: www.irisluckhaus.de
Weblog: irisluckhaus.blogspot.com
Facebook: www.facebook.com/iluckhaus
Twitter: www.twitter.com/irisluckhaus
MySpace: www.myspace.com/irisluckhaus

Lily Lux
Website: www.lily-lux.de
Facebook: www.facebook.com/lilylux
Twitter: www.twitter.com/Lily_Lux
MySpace: www.myspace.com/lily-lux


Nr. 1) 17.09.2010 Interview mit Nicole Grieve

Den Start mach Nicole Grieve von Grievedesign. Ihre sehr reduzierten, aber wunderbaren Illustrationen bringen mich immer zum Schwärmen. Daher habe ich Nicole gebeten mir ein paar Fragen zu beantworten:


Apfelbäckchen: Bitte stell Dich und das was Du tust in 3 Sätzen kurz vor. 
Ich bin Mutter.
Ich bin Cutterin und Bildmischerin im Hauptjob.
Ich entwerfe nebenberuflich Motive & Produkte für Kinder.

Apfelbäckchen: Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten?
Ganz klar am (späten) Abend.

Apfelbäckchen: Was war Dein erstes Produkt und bietest Du es heute noch an?
Ich glaube, das war diese wirklich coole Winterjacke, die jedoch wegen ihrer aufwendigen Hibiskus-Stickereien (ohne Stickmaschine) ziemlich teuer war (und daher nicht gekauft wurde ;) ) - vielleicht wird es eines Tages mal eine Neuauflage geben...

Apfelbäckchen: Kannst Du uns Designvorbilder von Dir nennen?
So richtige Vorbilder habe ich nicht! Ich mag den Bauhaus-Stil irgendwie (nein, nicht den Baumarkt), ich liebe Skandinavisches Design und wurde bestimmt von den Tapeten-Motiven in meiner frühen Kindheit geprägt ;).

Apfelbäckchen: Zeige uns bitte 3 Deiner Liebsten Illustrationen und erzähl uns bitte, warum Du diese so magst!


Nic: Mein erstes Motiv




 
Nic: An diesem kleinen Hüpfer habe ich ganz schön lange gesessen.




Nic: eine Eule hatte ich mich immer mal wieder "probiert", wollte jedoch nie so richtig gelingen...und plötzlich  - während einer kurzen Pause im Hauptjob -  kam der Geistesblitz


Apfelbäckchen: Und zum Schluss: Welche Webseite kannst Du uneingeschränkt empfehlen?
Meine eigene! Nee, im Ernst: Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, da es doch soooooooo viele tolle Websites gibt. Auf jeden Fall www.DaWanda.de, weil sie mir so viel ermöglicht hat und immer einen Besuch wert ist.

Apfelbäckchen: ja, da kann ich nur zustimmen! Vielen Dank fürs Mitmachen! Unter Freebies hat Nicole für Euch ein tolles, zur Jahreszeit passendes Freebie zur Verfügung gestellt! Doppelt und Dreifach: DAAAAANKE! Wer mehr von Nicoles Sachen sehen und shoppen will, besucht ihren Shop.

Und hier ein paar tolle Produkte von Nicole:























































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